STW

Regional verankert, schweizweit aktiv

Die STW AG für Raumplanung ist eine unabhängige Dienstleisterin für Raumplanungsfragen, Projektmanagement und Beratung im Bau- und Planungswesen mit Sitz in Chur.

Wir sind in der gesamten Schweiz und im angrenzenden Ausland tätig, primär in der Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein.
Die regionalen Stärken und Eigenheiten sind uns bestens vertraut.

Wir kommunizieren stilsicher auf Deutsch und Italienisch.


Seit Juni 2012 ist die GIS-Plan AG ein Tochterunternehmen der STW AG für Raumplanung in Chur.

Durch gezielte Kooperationen und den Einsatz modernster Technik und Software besitzt die GIS-Plan AG optimale Voraussetzungen für kompetente Lösungen GIS-spezifischer Fragestellungen im WebGIS- und Desktop-Bereich.

News

Zernez Energia 2020 – Pilotprojekt II gestartet

Mit zwei Pilotprojekten will die Gemeinde Zernez die modellhafte Umsetzung der aus dem KTI-Projekt ‚Zernez Energia 2020‘ erhaltenen Ergebnisse aufzeigen sowie deren Realisierbarkeit und Wirksamkeit überprüfen. Bereits ausgeführt wurde das Pilotprojekt I, welches exemplarisch die nachhaltige Ortsentwicklung mit einer vorbildlichen Sanierung und kombiniert mit der Nutzung von erneuerbarer Energie an einer für Zernez typischen Liegenschaft aus den 1870er Jahren umfasste. Mitte Juli 2016 wurde nun das Pilotprojekt II im Rahmen eines nicht-anonymen Ideen-Studienauftrages gestartet

Vorausgegangen ist ein Präqualifikationsverfahren bei dem sich 16 Teams für die Teilnahme am Ideen-Studienauftrag beworben haben. Das prominent besetzte Beurteilungsgremium hat aus den Bewerbungen vier Teams für die Teilnahme ausgewählt.


Mit dem Ideen-Studienauftrag wird die Erreichung von zwei Hauptzielen angestrebt:

  1. Die Ausarbeitung eines räumlich und ortsbaulich überzeugenden Konzeptes für eine nachhaltige Ortsplanung, welche die Zielerreichung für eine Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ermöglicht, sowie die Sicherstellung langfristiger baulicher Entwicklungsmöglichkeiten.
  2. Die Ausarbeitung eines Vorschlages für die Erneuerung und allfällige Erweiterung der Schulanlage mit dem Ziel einer deutlichen Reduktion des Energiebedarfes. Im Laufe der Aufgabenbearbeitung durch die Teams finden zwei Workshops zusammen mit dem Beurteilungsgremium statt. Die Abgabe der Lösungsvorschläge erfolgt Ende Januar 2017.


Beachten Sie auch den Presseartikel in der Engadiner Post/Posta Ladina vom 23. Juli 2016.

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Regierung genehmigt Teilrevision der Ortsplanung „Bot Mulins“ in Bonaduz

In Bonaduz kann die Umsetzung des ersten Waldfriedhofs im Kanton Graubünden in Angriff genommen werden.

Die Regierung des Kantons Graubünden hat mit Beschluss vom 28. Juni 2016 (Protokoll Nr. 617) die von den Stimmberechtigten der Gemeinde Bonaduz vom 02. Dezember 2015 beschlossenen Teilrevision der Ortsplanung Bot Mulins ohne Auflagen und Vorbehalte genehmigt.


Im Rahmen der Teilrevision Ortsplanung wurde auch gleich das Friedhof- und Bestattungsgesetz überarbeitet. Dabei wurde das Vorhaben „Waldfrieden“ im Gesetz aufgenommen und es wurden Grundsätze und Einzelheiten zur Abdankung, Art der Grabstätten, Verzeichnis der Grabstätten, Beerdigungstermine, Grabmale/Grabpflege sowie Leistungen der Angehörigen definiert.

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Regierung genehmigt Teilrevision der Ortsplanung in Thusis

Die Regierung des Kantons Graubünden hat mit Beschluss vom 28. Juni 2016 (Protokoll Nr. 620) die von den Stimmberechtigten der Gemeinde Thusis an der Urnenabstimmung vom 18. Oktober 2015 beschlossene Teilrevision der Ortsplanung genehmigt

Im Rahmen einer Teilrevision der Ortsplanung hat die Gemeinde Thusis diverse Anpassungen in den Zonen-, Generellen Gestaltungs-, Generellen Erschliessungsplänen sowie dem Baugesetz vorgenommen.

Aufgrund einer umfassenden Überprüfung der Erschliessungsanlagen im Jahr 2012 wurden die beiden Generellen Erschliessungspläne Verkehr sowie Ver- und Entsorgung überprüft und komplett überarbeitet. Mit diesen Anpassungen verfügt die Gemeinde über aktuelle Erschliessungsinstrumente, welche eine gute Grundlage für die Erneuerungsplanung und Erschliessungsfinanzierung bieten.
Es wurde eine Regelung zur Bewilligung von Antennenanlagen im Baugesetz verankert.
Im Bereich des Schwimmbads wurde nach einer Lösung gesucht, die Bewilligungspraxis zu vereinfachen. Dazu wurden der Zonenplan und der Generelle Gestaltungsplan sowie das Baugesetz angepasst resp. ergänzt.

Die Planungsmittel wurden von der Regierung aufgrund der strengeren Bestimmungen der eidg. Raumplanungsgesetzgebung mit zwei Sistierungen, einer formellen Korrektur, Anliegen, Hinweisen und Empfehlungen genehmigt.

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Chur: Masterplan Sport- und Eventanlagen Obere Au

Zu dem kürzlich der Öffentlichkeit präsentierten Masterplan Sport- und Eventanlagen Obere Au, Chur, hat die STW AG für Raumplanung einen massgebenden Teil beigetragen und Grundlagenabklärungen durchgeführt, Rahmenbedingungen ermittelt und die konzeptionellen Pläne erstellt.

Die Sportanlagen auf der Oberen Au in Chur wurden 1974 in Betrieb genommen. Die bei der Bevölkerung beliebten und intensiv genutzten Anlagen sind inzwischen veraltet, decken die vielfältigen Bedürfnisse der Nutzer nicht mehr ab und entsprechen nicht den geltenden Umweltvorschriften. Des Weiteren bestehen Bedürfnisse an zusätzlichen Nutzungen im Sportbereich und im Bereich Messe/ Event (Eventhalle).

Aus diesen Gründen wurde die STW AG für Raumplanung durch die Stadt Chur beigezogen und beauftragt, in enger Zusammenarbeit mit Nutzern, Betreibern und weiteren Interessensvertretern im Bereich Sport, Natur und Umwelt, einen Masterplan Sport- und Eventanlagen Obere Au zu erstellen. Dieser wurde am vergangenen Mittwoch, 08.06.2016 der Interessensgemeinschaft der Churer Sportvereine (ICS) und separat den Medien präsentiert.

Der Masterplan soll am 23. Juni 2016 durch den Gemeinderat Chur verabschiedet werden.

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Glarus Nord – Mitwirkungsauflage und kantonale Vorprüfung Totalrevision der Nutzungsplanung

Der Entwurf der Totalrevision der Nutzungsplanung befindet sich im Juni 2016 im Mitwirkungsverfahren und bis Ende August 2016 in der Vorprüfung beim Kanton.

Seit der Genehmigung des Gemeinderichtplans durch den Kanton im Oktober 2014 wurde intensiv an der Vorlage zur Totalrevision der Nutzungsplanung gearbeitet. Begleitet wurden die Arbeiten von einem Expertenteam (Architekturprofessor Peter Märkli, Architektin Elisabeth Rutz, Architekt Steve Roth und Landschaftsarchitektin, Rita Illien) unter Einbezug der Ortsplanungskommission.
Die Vorlage umfasst verschiedene Planungs-unterlagen. Ausgearbeitet wurden Zonenplan, Baureglement und ein erläuternder Planungs- und Mitwirkungsbericht.
Die Systematik des neuen Baureglements der Gemeinde Glarus Nord baut auf einem neuen konzeptionellen Ansatz auf, welcher einen schonungsvolleren Umgang mit der Landschaft und den bebauten Gebieten bezweckt. Der Umgang mit dem gewachsenen Terrain und der Umgang mit dem öffentlichen Raum sind zentrale Aspekte, welche in der neuen Nutzungsplanung hoch gewichtet werden.

Über die Vorgabe der maximal bebauten Fläche, der maximal veränderten Fläche und der minimal unveränderten Fläche, den Vorschriften zum Zusammenbau, der Gebäudehöhe und der Firsthöhe ab Niveaupunkt sowie der Grenzabstände werden die wesentlichen Rahmenbedingungen für die Bebauung auf der einzelnen Parzelle gesetzt. Aus diesen Parametern ergeben sich ein maximales Gebäudevolumen und das zugehörige maximale Dachvolumen. Innerhalb dieses maximalen Volumens verfügt die Bauherrschaft über einen grossen Gestaltungsspielraum. Auf Vorgaben innerhalb dieses Volumens (Mindestgebäudehöhe, Mindestfirsthöhe, Mindestlänge, Farbgebung, Materialisierung, etc.) wird verzichtet. Damit trägt die Bauherrschaft auch eine erhöhte Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit. 

Informationsveranstaltung vom 27.05.2016

Die Vorlage zur Totalrevision befindet sich vom 30. Mai 2016 bis am 30. Juni 2016 in der Mitwirkungsauflage und ist öffentlich zugänglich. Die Mitwirkung dient dazu, Anliegen und Anregungen seitens der Bevölkerung aufzunehmen und im weiteren Verlauf des Verfahrens zu prüfen.
Zeitgleich wurde die Vorlage zur Vorprüfung beim Kanton Glarus eingereicht. Für die Vorprüfung benötigt der Kanton rund drei Monate.
Anschliessend wird die Vorlage überarbeitet und nochmals öffentlich aufgelegt.

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Zernez Energia 2020 – Ein ambitioniertes Projekt

Die Gemeinde Zernez möchte in Zukunft den gesamten gebäudebezogenen Energiebedarf des Dorfs Zernez aus eigener erneuerbarer Produktion decken und die resultierende CO²-Bilanz auf Null senken.

Das ambitionierte Projekt ‚Zernez Energia 2020‘ wurde 2011 durch die Gemeinde lanciert und von 2013 bis 2015 im Rahmen eines KTI-Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Forschungsteam der ETH Zürich sowie den Firmen Amstein+Walthert AG und STW AG für Raumplanung auf seine Umsetzbarkeit geprüft

Abb. 1: Projektablauf (Quelle Grafik: Zernez Energia 2020, Leitfaden)

Dabei wurden Konzepte zur Reduktion des gebäudebezogenen Energiebedarfs entwickelt, die Potenziale für die erneuerbare Energieproduktion auf dem Gemeindegebiet geprüft und eine Strategie für die lokale Energieversorgung ausgearbeitet.

Die entsprechenden Umsetzungsmassnahmen wurden in eine Gesamtstrategie zur nachhaltigen Ortsentwicklung eingebettet. Im Projektverlauf hat sich herausgestellt, dass die Projektziele ökonomisch sinnvoll bis circa 2040 – 2050 umsetzbar sind.

Abb. 2: Zukunftsbild 2050 (Quelle: Aktionsplan 2015)

Für die Umsetzung wurde ein Aktionsplan erarbeitet. Er fasst die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt zusammen, beinhaltet die notwendigen Leitlinien und Massnahmen, um die gesetzten Ziele zu erreichen und dient der Gemeinde Zernez in Zukunft als Wegleitung zur Umsetzung.


Im Aktionsplan wird anschaulich aufgezeigt, wie durch ein nachhaltiges Transformationskonzept für Gebäudepark und Energiesysteme sowie deren Integration in die strategische Ortsplanung und räumliche Entwicklung der Umbau des Energiesystems in Richtung CO2-neutraler Energiebilanz auf kommunaler (oder auch regionaler Ebene) ortsverträglich aktiv mitgestaltet werden kann.


Umfassendere Ausführungen zum Projekt ‚Zernez Energia 2020‘ sind zudem in einem Leitfaden zu finden.

Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, hat die Gemeinde parallel zum Forschungsprojekt zwei Pilotprojekte lanciert. Beim Pilotprojekt I ‚Röven 8‘ wurden Ansätze zur nachhaltigen Ortsentwicklung mit vorbildlichen Sanierungsmassnahmen und der Nutzung erneuerbarer Energie kombiniert und anhand des Umnutzungsprojekts einer für Zernez typischen Liegenschaft aus den 1870er Jahren exemplarisch umgesetzt. Im Zusammenspiel von energetischen Sanierungsmassnahmen, denkmalschutzgerechter Ausführung und den baugesetzlichen Bestimmungen wird hier ein beispielhafter Umgang mit historischer Bausubstanz aufgezeigt.


Mit dem Pilotprojekt II soll ein detaillierter strategischer Masterplan für die nachhaltige Entwicklung der Ortsmitte erarbeitet werden. Der entsprechende Ideen-Studienauftrag wurde öffentlich ausgeschrieben.

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Gemeinderat Glarus Nord an zweitätigem Strategieworkshop in Chur

Am 18./19. Februar tagte der Gemeinderat von Glarus Nord zu einem Strategieworkshop bei der STW AG für Raumplanung in Chur.

Die Totalrevision der Nutzungsplanung der Gemeinde Glarus Nord wird schwerpunktmässig seit November 2014 bearbeitet und befindet sich nun in der Schlussphase vor Einreichung zur Vorprüfung beim Kanton.

Die STW AG für Raumplanung organisierte am 18./19. Februar für den Gemeinderat von Glarus Nord einen Strategieworkshop um verschiedene Grundsatzentscheide zur Revision der Ortsplanung zu fällen.

Während beider Tage wurde der Gemeinderat anhand von Inputreferaten der STW AG auf den aktuellen Informationsstand gebracht. Die Themen des Workshops waren unter anderem der neue konzeptionelle Ansatz (wenige Zonentypen mit einfachen Regelungen), die Bauzonendimensionierung der Wohn-, Misch-, und Zentrumszonen und das neue Baureglement. Im Anschluss an die jeweiligen Infoblöcke hatte der Gemeinderat die Möglichkeit zusammen mit dem Experten Prof. Peter Märkli und der STW AG über die Themen zu diskutieren.
Entscheide zu den planungsrelevanten Themen erfolgten am Ende des Workshops, nachdem ein Gesamtbild vorlag und die Strategie umfassend entwickelt werden konnte.

Eine Führung durch das Rathaus der Stadt Chur mit anschliessendem Nachtessen mit Stadtpräsident Urs Marti und Wirtschaftsförderer Christian Theus rundeten den Workshop ab.

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Skitag der STW AG und GIS-Plan AG

Die STW AG für Raumplanung und die GIS-Plan AG für Geoinformation genossen zusammen im Gebiet Grüsch Danusa AG einen stürmischen Wintersporttag bei starkem Schneefall. Umso gemütlicher war das Zusammensein im Berghaus Schwänzelegg.

Wie Verwaltungsratspräsident Hanspeter Lötscher und der Bergbahndirektor Mario Davatz bei Ihren Begrüssungsreden unterstrichen, sind Raumplanung und touristische Entwicklung eng miteinander verknüpft. Die Bergbahnen Grüsch Danusa planen in den nächsten Jahren eine Skigebietserweiterung ins Gebiet Matta. Dafür sind teilweise raumplanerische Massnahmen auf Richtplan- oder Nutzungsplanebene nötig. Die Bergbahnen Grüsch Danusa greifen dabei auf das Know-How der STW AG für Raumplanung zurück.

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WebGIS-Modul «GIS-PLAN Neophyt»

Der Bekämpfung von invasiven Neophyten kommt eine immer grössere Bedeutung zu.

Die Tochtergesellschaft GIS-PLAN AG für Geoinformation hat zur aktiven und nachhaltigen Unterstützung der Gemeinden das WebGIS-Modul «GIS-PLAN Neophyt» entwickelt

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Am 21. April 2016 findet eine Vorführung des Moduls statt.

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Gemeindevorstand beschliesst Quartierplan Bavurtga

Der Quartierplan Bavurtga wurde vom Gemeindevorstand Bonaduz an der Vorstandssitzung vom 14.12.2015 erlassen und ist mit unbenutztem Ablauf der Beschwerdefrist in Rechtskraft erwachsen.

Der Gemeindevorstand hat gestützt auf eine Anfrage von Giubbini Architekten AG im Mai 2014 die Absicht zur Einleitung des Quartierplanverfahrens beschlossen.

Die STW AG für Raumplanung wurde beauftragt, die Quartierplanarbeiten durchzuführen und die Koordination zwischen allen Beteiligten sicherzustellen. Zusammen mit der Gemeinde und dem Architekturbüro wurden die Unterlagen erarbeitet, die notwendigen Verhandlungen geführt und die entsprechenden Verfahrensschritte koordiniert.

Mit dem rechtsgültigen Quartierplan Bavurtga verfügt die Gemeinde nun über die planungsrechtlichen Festlegungen, um eine Überbauung mit überdurchschnittlicher Wohn- und Gestaltungsqualität zu erreichen. Zudem werden eine zweckmässige Erschliessung und ein haushälterischer Umgang mit dem Boden resp. eine verdichtete Bauweise in der Kernzone sichergestellt.

Innerhalb des Quartierplanperimeters sollen rund 75 Wohnungen auf ca. 5'800 m2 realisiert werden. Die Gewerbefläche umfasst rund 350 m2. Die Tiefgarage umfasst rund 98 Parkplätze und oberirdisch sollen ca. 10 offene Parkplätze realisiert werden.

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